Sauerkirsch-Sahneeis mit weißer Schokolade

Wenn ich etwas absolut nicht mag, dann ist es Schwarzwälder Kirschtorte. Alkohol, Kirschen, Sahne und Zartbitterschokolade sind in Kombination einfach nicht lecker. Genauso verhält es sich bei Eis. Immer werden Kirschen mit dunkler Schokolade vermischt, nie findet man Eis, dass die leckeren Früchte beispielsweise mal mit weißer Schokolade kombiniert. Glücklicherweise bin ich im Besitz einer Eismaschiene und kann selbst entscheiden, welche Schokolade ich in mein Kirscheis werfe. Das Ergebnis ist ein Sahneeis mit Sauerkirschen und weißen Schokostückchen, dessen Rezept ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte.
Übrigens könnt ihr für das Sahneeis auch frische Kirschen verwenden. Diese haben momentan nämlich Saison. Ich war allerdings etwas zu faul zum entkernen, daher kommen meine Kirschen aus dem Glas. Das Ergebnis schmeckt aber bestimmt genauso gut.
Gerne würde ich mein Kirscheis ja auf dem Balkon schlecken. Da der Sommer sich momentan aber noch nicht so ganz entscheiden mag, ob er nun vorbeischaut oder nicht, vernasche ich mein Eis standartmäßig mit heißen Kirschen. So habe ich etwas zum Aufwärmen für die kalten Tage und etwas zum Abkühlen für die heißen. Da soll noch mal einer sagen, Eis kann man nur bei sommerlichen Temperaturen schlecken!

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Vanille-Orangen-Tarte

Nachdem sich die sommerhaften Temperaturen in den letzten Tagen eine kleine Auszeit gegönnt haben, ist unsere gute Freundin Sonne an diesem Wochenende endlich wieder aus ihrem Versteck heraus gekrochen. Was bietet sich daher also mehr an, als ihr mit diesem fruchtig-cremigen Sonnenkuchen einen kleinen Tribut zu zollen. Geschmacklich ergänzen sich der knusprige Teig, die cremige Vanille und die fruchtige Orange wunderbar. Dadurch bekommt ihr die Kuchen gewordene Eiscreme direkt auf euren Teller.
Klein, rund, sonnengelb und herrlich orangig, so präsentiert sich mein Sommerkuchen an diesem Wochenende. Obwohl, ein Kuchen ist es ja nicht, sondern eine Tarte, die klitzeklein wie sie ist, für zwei Personen locker ausreicht. Sollten ein paar mehr Menschen an eurer Kaffeetafel Platz nehmen, könnt ihr die Zutaten auch verdoppeln und eine große Springform verwenden. Aber aufgepasst, die Backzeit verlängert sich dadurch ggf. auch um ein paar Minuten.
Ich nutze das herrliche Wetter zwischen dem Kuchenessen übrigens, um meinen Balkon endlich mal auf Vordermann zu bringen, damit ich diesen Sommer auf meinem eigenen Außenbereich relaxen kann. Blumenkübel, Samen und Erde habe ich bereits besorgt. Jetzt wird fleißig gepflanzt. Drückt mir also die Daumen, dann gibt’s in einigen Wochen vielleicht ein paar Rezepte mit essbaren Blüten.

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Orangen Cake Pops

Was macht man, wenn die Omma zu Besuch kommt? Ganz genau, einen guten, alten, klassischen Orangengugel mit Zuckerglasur. Der schmeckt ihr gut und er sieht super aus. Doch was macht man, wenn das Rezept eigentlich für eine Springform gedacht und für einen Gugel zu weich ist und der Kuchen, statt einfach aus der Form zu gleiten, direkt mal auf die Arbeitsfläche kracht und zu einem Bröselhaufen wird? Nicht verzagen und einfach mal improvisieren.
Puderzucker, O-Saft und Butter rein, ordentlich drin herum kneten und schwupps, hat man leckere Cake Pops.Dann die Orangenzuckerglasur noch oben drauf und fertig sind die kleinen Kuchen am Stiel. Die schmecken nicht nur lecker, sondern sehen auch noch nach was aus. Meiner Omma haben sie übrigens ganz gut geschmeckt!

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Apfelzimtschnecken

Heute mach ich’s, heute ist es endlich an der Zeit über meinen Schatten zu springen und mich an das Rezept der Rezepte zu wagen. Heute backe ich die Visitenkarte aller Blogger: Die Zimtschnecke! Wie oft habe ich sie schon gesehen auf Blogs, Instagram oder Pinterest. Hefekränze, winzig klein oder mittelgroß, gefüllt oder doch nur mit einer Spur Zimtzucker. Sie alle backen die Zimtschnecke, vom kleinen Hobbyblogger bis hin zum Küchenprofi. Da kann es doch nicht sein, dass ich mich davon einschüchtern lasse!
Aber mal überlegen, warum habe ich mich zuvor noch nicht an den Hefekringel rangetraut? Es ist schon etwas her, damals war ich 13 Jahre alt. Ich war bei meiner Omma, meine Cousine war auch da, und wir wollten sie backen, die Zimtschnecke. Ich weiß nicht was, aber irgendetwas ist damals gehörig schief gelaufen. Der Teig war nach dem backen viel zu hart und schmeckte nur nach Hefe. Seitdem habe ich die Zimtschnecke aus meinem Backofen verbannt, bis heute.
Ich muss gestehen, ich hatte echt ein bischen Panik, aber ich kann nun festhalten, Zimtschnecken sind gar nicht so schwer und so lecker wie sie sind, verstehe ich, warum man sie mitlerweile auf jedem Backblog finden kann. Ich war sogar so mutig und habe an der klassischen Füllung herumexperimentiert. Meine Zimtschnecken gibt es also mit etwas Apfel; die lassen das Gebäck ein wenig weicher werden und geben dazu einen leicht säuerlichen Geschmack ab. Ich kann euch sagen, das war definitiv nicht das letzte Blech Zimtschnecken, das ich aus meinem Ofen geholt habe!

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Applecrumble

Was habe ich mich auf den Schnee am Wochenende gefreut. Eigentlich erwarte ich ab Neujahr jeden Tag den Frühling, aber da es schon so lange her ist, dass ich durch eine weiße Winterwelt gewandert bin, konnte ich die Flocken am Himmel kaum erwarten. Der Freitag ging von dannen und es kam kein Schnee. Auch Samstag und Sonntag gab es kaum drei Flöckchen. ‚Na gut‘, dachte ich so bei mir, ‚dann sorge ich eben selbst für winterliche Stimmung mit einem leckeren Dessert!‘
Also, rein in die Küche, geschaut was so da ist und ran an den Ofen. Nach den Backorgien zu Weihnachten ist die Küche momentan natürlich etwas leer gefegt und das mit dem Einkaufen am Sonntag gestaltet sich ja hierzulande auch immer etwas schwer. Dennoch, Zucker, Mehl und Butter sind immer im Haus und auch ein paar Äpfel lagen munter in der Obstschale. Also hieß es: Äpfel schneiden, Streusel drauf und ab in den Ofen, dann mit etwas Eis anrichten und fertig war das Winterdessert, kalt und heiß zugleich, und die Winterstimmung stellte sich von ganz alleine ein.
Jetzt warte ich aber wieder sehensüchtig auf den Frühling!

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Apfelstrudel mit Vanilleeis

Endlich ist sie wieder da, die Weihnachtszeit, mit ihren bunten Lichtern, den süßen Düften und den leckeren Naschereien. Seit ich 13 Jahre alt bin, backe ich jedes Jahr am ersten Advent einen Apfelstrudel und läute so die Festtage ein. Während der Strudel im Ofen ist, dekoriere ich die Wohnung, um ihn dann in einer gemütlichen Atmosphäre mit Vanilleeis zu verrspiesen. Erst wenn der Apfelstrudel auf dem Tisch steht, wird die erste Kerze entzündet und die Weihnachtszeit beginnt für mich.
So geht das also nun seit mehreren Jahren; dieses Jahr wäre das Ganze allerdings fast ins Wasser gefallen, denn das wichtigste Utensil für den Strudel fehlte mir: Ein Küchentuch! Ihr fragt euch möglicherweise nun, wie ein fehlendes Küchentuch einen Adventsstrudel zum Scheitern bringen kann. Nun, das ist ganz einfach. Der Strudelteig wird auf eben jenem Tuch ausgerollt, dann darauf zusammengerollt und auf ein Backblech gehoben. Allerdings waren am Wochenende alle meine Küchentücher in Benutzung, sodass ich den Teig auf etwas Backpapier ausrollen musste. Wenn ich euch einen Tipp geben darf: Macht das nicht! Der Teig klebt nämlich wie bescheuert an dem Backpapier und wird beim Zusammenrollen löcherig. Einmal gerissen lässt sich der Teig kaum noch flicken.
Irgendwie habe ich den Strudel dann aber doch noch einwickeln und auf das Blech heben können, sodass ich traditionell meinen ersten Advent feiern konnte. Jetzt wünsche ich auch euch eine schöne Adventszeit und verrate euch noch geschwind mein gut gehütetes Apfelstrudelrezept!

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Pflaumen-Pudding-Tarte

… oder auch: Du alte Pflaume – Teil 2! Hey, aber ich musste die Pflaumen doch verbacken, ehe sie schlecht werden. Außerdem wäre es ja schade, wenn ich das Rezept erst poste, wenn die Pflaumenzeit schon vorbei ist.
Normalerweise benutze ich für die Pflaumen vom Baum meiner Eltern ja immer das Rezept von meinem Apfelkuchen, aber da ich das Rezept hier schon veröffentlicht habe, dachte ich mir: „Probier doch einfach mal was Neues aus. Eine Tarte zum Beispiel!“ Und schwupps, hier ist sie, meine Pflaumen-Pudding-Tarte! Übrigens, auch wenn ihr keinen eigenen Pflaumenbaum habt, könnt ihr den Kuchen mit gekauften Früchten backen. Ich vermute, das schmeckt trotzdem himmlisch!
Nebenbei gesagt, mit diesem Pflaumenkuchen habt ihr auch noch das Rezpt für einen fabelhaften Vanillepudding; den kann man nämlich auch so essen!

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Sojasolero

Ein wirklich toller, einfacher und unglaublich leckerer Sommerdrink, den ich in den heißen Tagen gerne zur Erfrischung hervorkrame, ist der Sojasolero. Aber warum heißt das Ding so? Zum einen natürlich, weil Sojamilch eine Komponente davon ist. Zum Anderen, weil es einfach wie Soleroeis in flüssiger Form schmeckt. Außerdem sieht es aus, wie die fruchtige Version eines Latte Macchiatos. Vor dem Trinken solltet ihr das Getränk allerdings nochmal umrühren, da ihr sonst nur die einzelnen Phasen schmeckt.

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Apfelstreuselkuchen

Vergangene Woche Freitag habe ich von einem Arbeitskollegen einen ganzen Beutel voller Äpfel aus dem eigenen Garten einfach so geschenkt bekommen. Er hätte so viele und ich würde doch so gerne backen. Voll Vorfreude schleppte ich die zwei Kilo nachmittags nach Hause und wusste schon genau, was ich daraus machen würde:
Tatsächlich kommt bei Äpfeln nur ein einziger Kuchen in Frage, nämlich der Apfelkuchen nach dem Rezept meiner Omma; und ja, das doppelte ‚mm‘ in Omma gehört dahin! Dieses Rezept verwende ich auch regelmäßig, wenn die Pflaumen im Garten meiner Eltern wieder reif sind. Er ist sogar so lecker, dass meine ehemalige Mitbewohnerin mal nachts heimlich ein halbes Blech davon aufgefuttert hat.
Die Äpfel werden beim Backen schön weich und schmecken in Kombination mit den knusprigen Streuseln herrlich. Der ursprüngliche Kuchen meiner Omma enthielt statt des Amarettos die gleiche Menge Rum, zudem auch keine Streusel. Ich finde aber Rum immer ein wenig herb im Geschmack. Der Amaretto hingegen verleiht dem Kuchen ein süßlich-nussiges Mandelaroma. Die Streusel runden den Kuchen perfekt ab … und ich werfe eine Menge Streusel auf den Apfelkuchen, aber glaubt mir, es lohnt sich!

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Orangenmarmelade

Hier ist nun auch das letzte Orangenrezept für’s Erste. Eine Orangenmarmeldae mit einer leichten Amarettonote… mit der Dosierung sollte man aber vorsichtig sein, sonst schmeckt man leider nur noch Amaretto.
Es wurde aber auch langsam mal wieder Zeit, dass ich eine „Jam Session“ gestartet habe, da mein persönlicher Vorrat an Marmeladen sich so langsam in Luft aufgelößt hatte. Hierzu muss man wissen, dass ich schon seit einigen Jahren keine Marmeladen mehr im Laden kaufe, sondern sie hauptsächlich selber mache oder mir schenken lasse. Viele gekaufte Marmeladen haben ja leider diese dicken Fruchtstückchen und die mag ich mal so überhaupt gar nicht! Daher ist es schön, sich seinen Fruchtaufstrich nach Geschmack selbst zuzubereiten; so schwer ist das nämlich gar nicht.
Zudem muss man auch nicht immer auf Masse produzieren, sondern kann sich lieber immer mal wieder eine andere Marmelade herstellen. Daher reicht dieses Rezept gerade mal für zwei Gläser. Wer mag, der kann natürlich auch mehr einkochen.

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