Erdbeereis

Das schöne daran Eis selbst zu machen, ist es, dass man weiß welche Zutaten drin stecken. Gerade bei Fruchteis ist es bei vielen Sorten aus dem Supermarkt ja so, dass dort hauptsächlich Aromastoffe drin verarbeitet sind und Obst oder Beeren allerhöchstens in einer geringen Dosis zu finden sind. Wenn man aber selbst die Eismaschiene anwirft, dann sind es 100% echte Beeren, die im Eis und danach im Mund landen.
Jedes Jahr aufs Neue freue ich mich auf die Erdbeerzeit, wenn endlich die heimischen Früchte auf dem Wochenmarkt oder im Supermarkt verkauft werden. Ich sehne die Zeit förmlich herbei, zu der die Erdbeeren so schön süß und fruchtig schmecken, dass man gar nicht genug von ihnen naschen kann. Umso trauriger bin ich dann, wenn im Sommer die kleinen Beerchen aus den Regalen verschwinden und man wieder bis zum nächsten Frühjahr warten muss. Das ist aber auch die Zeit, in der die Sonne vom Himmel brennt, ich die letzten süßen Früchte in etwas Sahne werfe und sie dann zu einem grandiosen Speiseeis veredele.
Das ist auch gar nicht so schwer. Man benötigt nur eine Handvoll frischer (!) Zutaten und im Idealfall eine Eismaschiene und schon kann man loslegen. Wem Erdbeereis zu langweilig ist, der kann natürlich nach Wunsch auch Kekskrümel, Schokostückchen oder Marshmallows hinzufügen und der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Genau das ist das schöne an selbstgemachtem Eis: Man kann zusammenmischen, was schmeckt und kann am Ende sogar noch eine Kugel mehr naschen!

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Blueberry Birthdaycake

Ein Jahr ist es nun her, dass ich mein Vorhaben, einen Blog zu starten, in die Wege geleitet habe. Seitdem teile ich die Ergebnisse meiner Backleidenschaft mit euch. Als ich letztes Jahr gestartet bin, hätte ich nicht gedacht, dass ich tatsächlich so lange durchhalte und wirklich regelmäßig Rezepte poste. Aber mitlerweile könnte ich mir gar nicht vorstellen, dies nicht mehr zu tun.
Zur Feier des Tages habe ich hier ein Rezept für einen Blueberry Birthdaycake mit einem Schokotopping und einem Potpourri an Süßigkeiten für euch. Das Rezept der Konfitüre, die ich verwendet habe, findet ihr übrigens im letzten Blogpost.
Nachdem ich mich im ersten Jahr ein wenig ausprobiert habe, werde ich in den nächsten zwölf Monaten einige neue Ideen in die Tat umsetzen. Lasst euch also überraschen. Außerdem habe ich noch so ungeheuer viele Rezepte, die ich gerne backen und mit euch teilen möchte. Bis es soweit ist, genieße ich aber erstmal ein Stückchen von der Blaubeertorte und wünsche euch einen wundervollen Sommer!

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Heidelbeer-Vanille-Konfitüre

Damals im Englischunterricht konnte ich mir nie merken, dass der Begriff ‚marmelade‚ nur Aufstriche mit Zitrusfrüchten beschreibt, die mir bekannte Erdbeermarmelade aber als ‚jam‚ bezeichnet wird. Im Deutschen, so dachte ich, ist einfach alles Marmelade. Beschäftigt man sich aber ein wenig mit Marmeladen, dann stößt man recht schnell auf eine EU-Verordnung, die einen Brotaufstrich aus Erbeeren heute rechtlich als Konfitüre bezeichnet, wohingegen dieser Begriff in Deutschland hauptsächlich für Fruchtaufstriche mit Stückchen verwendet worden ist. Demnach bin ich auch heute, einige Jahre nach meiner Schulzeit, noch leicht verwirrt, was den süßen Fruchtaufstrich betrifft.
Ob Marmelade, Konfitüre oder Gelee, das ist mir nun aber Käse. Die Hauptsache ist, dass ich etwas auf dem Brot habe, das mir schmeckt! Genau das tut meine Heidelbeer-Vanille-Konfitüre (ich hoffe, so ist das nun richtig, ansonsten bitte ich die EU um Nachsicht). Sie ist nämlich schön fruchtig und hat keine Stückchen, denn die mag ich gar nicht.

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Himbeer Butterkuchen

Der Mai ist da und mit ihm kommt endlich der Sonnenschein heraus. Die perfekte Zeit für Picknicks, Familienfeste und Gartenpartys. Was bietet sich da mehr an, als einen Klassiker unter den Blechkuchen zu backen, den Butterkuchen. Butterkuchen darf er übrigens nur genannt werden, wenn tatsächlich nur Butter als Backfett in ausreichender Menge verwendet wird.
Meinen Butterkuchen veredele ich mit Mandeln und Himbeermarmelade. Außerdem kommt noch eine ordentliche Portion Himbeeren mit darauf. Da ich leider keine frischen bekommen habe, sind auf meinem Kuchen die gefrohrenen gelandet, aber gebacken kann man da ja keinen Unterschied schmecken. Beim Bestreuen des Kuchens mit dem Zucker solltet ihr nicht zimperlich sein, sondern einfach ordentlich mit dem Streuen loslegen. Das ist übrigens mein erster Butterkuchen, aber – so gut wie der schmeckt – bestimmt nicht mein letzter!

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Blaubeer Balsamico Trifle

Kennt ihr das auch: Man geht einkaufen, schlendert durch den Supermarkt, sieht etwas und bekommt unglaublich Hunger darauf? Mir ist das am Wochenende mit einem Korb Blaubeeren so ergangen. Die sahen so fabelhaft aus, da hab ich sie einfach in den Einkaufskorb geworfen.
Somit stand also fest: Es gibt irgendwas leckeres mit Blaubeeren. Nur dieses ‚irgendwas‘ musste natürlich noch definiert werden. Zwischen Milche, Butter und Eiern war also Nachdenken angesagt. Nach einem kurzen hin und her, beschloss ich, dass der letzte Trifle einfach schon zu lange her gewesen ist und somit ein Blaubeer Balsamico Trifle mit einer leckeren Vanillecreme gezaubert werden sollte.
Ja, ganz recht gehört, da ist Balsamicoessig drin. Nicht so viel, dass es aufdringlich schmeckt. Nur eine leichte Spur, damit der Geschmack der Blaubeeren hervorgehoben wird. Nicht wundern, dass ich TK-Blaubeern für die Sauce verwende. Die suppen einfach ein bisschen mehr. Dadurch bekommt die Blaubeersauce eine schöne Konsistenz.

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Blaubeerclafoutis

Endlich ist es wieder so weit und die frischen Blaubeeren liegen in den Supermärkten. Mancherorts kann man auch zur Sommerzeit selbst Heidelbeeren pflücken. Gerade in den heißen Monaten nutze ich also die Zeit, um die kleinen Dinger hübsch verpackt auf die Kuchentafel zu bringen. Vor allem jetzt ist so ein süß-saurer Blaubeerkuchen das richtige, um faul im Garten oder auf dem Balkon zu sitzen und die Arbeit einfach mal Arbeit sein zu lassen.
Um möglichst viel Zeit im freien zu verbringen, ist es natürlich super wichtig, dass ein solcher Beerenkuchen schnell vorbereitet ist, damit man möglichst zeitig wieder in die Sonne kommt. Denn wer weiß, wie lange sie uns dieses Jahr noch bleibt.
Dementsprechend habe ich euch das wohl simpelste Kuchenrezept der Welt mitgebracht, die Clafoutis. Sie schmeckt hauptsächlich nach Pfannkuchenteig und ist somit ein Pfannkuchenkuchen. Das erste Mal ist Sie mir im Übrigen im Theaterstück „Der Gott des Gemetzels“ aufgefallen; dieses Stück kann ich euch wärmstens ans Herz legen. Wer allerdings keine Zeit für’s Theater hat, dem kann ich den Film auch sehr empfehlen. Um den Bogen zurück zur Clafoutis zu spannen: Im „Gott des Gemetzels“ wird sie mit Äpfeln und Birnen serviert, also seid auch ihr bei der Wahl eures Obstes vor keine Grenzen gestellt.Am besten schmeckt diese kleine Französin übrigens möglichst frisch, wunderbar auch noch warm, quasi direkt aus dem Ofen. Wer mag, kann sie mit Puderzucker bestreuen, mit Sahne servieren oder mit Fruchtsauce bestreichen.

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