Ein Kaffee in Hamburg

Vor ein paar Tagen durfte ich mal wieder ein verlängertes Wochenende in Hamburg verbringen, hauptsächlich um mir die Musicalversion von Disneys Aladdin anzusehen, was im Übrigen äußerst empfehlenswert ist. Daneben hatte ich aber auch noch die Zeit auf kulinarische Entdeckungstour zu gehen. Die Hansestadt hat neben einer Vielzahl an Shops und Restaurants nämlich auch eine breite Auswahl an Cafés.
Und genau eins von diesen Cafés haben wir uns für unser Frühstück ausgewählt: Das Pauline liegt etwas ab vom üblichen Touristenstrom, ist dadurch aber nicht weniger besucht. Wir waren montags da und haben so gerade noch den letzten Tisch ergattern können. Frühstücken kann man dort sehr gut, denn von French Toast über Porridge bis hin zu verschiedenen Aufschnittplatten findet man dort alles, was das Herz begehrt. Für zwei Personen kann ich auf jeden Fall das Frühstück ‚Pauline & Paul‘ empfehlen. Auf einer Etagere werden dann verschiedene Wurst und Käsesorten sowie Lachs, Rührei, hausgemachte Aufstriche und Obst serviert. Daneben gibt es eine Auswahl an Brot, Croissants und Brötchen sowie einem Sekt oder ein Glas frisch gepresstem Orangensaft.
Frisch gestärkt ging es dann durch die Stadt zum Shoppen. Gefunden habe ich zwar nur eine Regenjacke, dennoch bin ich beim herumschlendern auf eine kleine, süße Konditorei im Schanzenviertel gestoßen. Das Herr Max war ursprünglich mal ein Milchgeschäft und genau diesen alten Charme haben die Betreiber behalten. In rustikal-gemütlicher Atmosphäre kann man dort seinen Kaffee schlürfen und die hauseigenen Köstlichkeiten vernaschen. Für uns gab es an diesem Nachmittag eine Auswahl an Tartlettes: Ein süß-saures Zitronentartlette und eine Apfel-Crumble-Tart. Göttlich, traumhaft, lecker!
Zum Abschluss des Tages war natürlich noch nicht genug geschlemmt: Wir hatten einen Tisch im Ono, dem Restaurant von Steffen Henssler, reserviert, um das beste Sushi der Stadt zu essen. Wer Sushi mag, dem sei dieses Restaurant auf jeden Fall ans Herz gelegt. Als Backblogger kam ich natürlich nicht umhin auch noch einen Nachtisch zu probieren. Weiße Schokocreme auf Mürbteig mit einer Kugel Rotebeete Eis: Der Henssler sagt ja von sich selbst gelegentlich, dass er im Bereich ‚Dessert‘ immer ein wenig hinterher hinkt, aber dieser Nachtisch braucht sich wirklich nicht zu verstecken. Rotebeete als Eis klingt zunächst natürlich erstmal ungewohnt, aber gerade in Kombination mit der pannacottaartigen Schokocreme und den Mürbbröseln hat es mir wirklich gut geschmeckt.
Ich bin auf jeden Fall mit vollem Magen und mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zurück gekommen und freue mich auf jeden Fall auf den nächsten Besuch in der Hansestadt!

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